TSV Waldtrudering - Ihr Sportverein im Münchner Osten

Trainingscamp in Inzell

Zur Vorbereitung auf die neue Saison veranstaltete die Abteilung Volleyball für die Jugend-Mannschaften im August 2010 ein Trainingscamp in Inzell. Weiter unten seht Ihr ein paar Fotos, den Bericht der Jungs und ein paar Worte und statistische Daten der Trainer.

Bilder zum Camp

Bericht

1.Tag:
Am ersten Tag sind wir angereist. Während wir noch mit unseren Eltern zusammen standen, hat der Spaß schon begonnen: Ein leicht angetrunkener Mann (anscheinend ein Penner) kam aus dem Burgerking' auf uns zugerannt und hat geschrien: Ich werde euch lernen zu lieben und wenn es mich Kopf und Kragen kostet. Dann am Bahnsteig ging es weiter, ein weiterer Penner mit einem Einkaufswagen (Spitzname: Dumbledore) ging verbal auf HW los, denn D. beschwerte sich über die Einwanderer in Bayern. Dann hat Nici zu D. gesagt, das es nach Hogwarts vom Gleis 9 ¾ ginge. Dann, als wir endlich im Zug waren, wurde die Zugfahrt in Übersee wegen eines Suizidversuches beendet. Darauf hat Nicis Vater (an dieser Stelle: Vielen Dank dafür) einen Bus organisiert, der uns direkt bis zur Blockhütte gefahren hat. Nach der Einweisung in die Regeln des Camps haben wir sofort mit dem Training begonnen. Von 20-22 Uhr haben wir dann Tischtennis gespielt. Um ca. 22.15 Uhr klopfte ein Mann an unser Fenster und fragte nach einer Tanja. (Tanja haben wir im Laufe der Woche dann noch kennengelernt). Danach haben wir natürlich sofort geschlafen.

2.Tag:
Am wohl (meiner Ansicht nach) anstrengendsten Tag fingen wir in der Früh um 7 Uhr mit einem Morgenlauf an. Nach dem Frühstück haben wir sofort mit dem Training angefangen, welches aus Kraftübungen bestand. Hierbei sollte gezielt die Beinmuskulatur und die obere Armmuskulatur gestärkt werden. In Zweier-Gruppen wiederholten wir noch einmal die Knotenpunkte im Oberen und Unteren Zuspiel. Eine eher eintönige Angelegenheit, aber wirkungsvoll für präzises Zuspiel zu unseren Mitspielern. Noch anstrengender wurde es dann vor dem Mittagessen, wo wir bei schönstem Wetter ähnliche Übungen im Sand wiederholten. Abschließend gab es aber auch noch das Looserspiel. Nach dem Mittagessen haben wir unsere Campunterlagen von den Coaches erhalten. Eine Sammlung von Technikbeschreibungen und taktischen Anweisungen für ein neues Spielsystem welches wir in diesem Camp erlernen sollten. Mit Ausdauertraining ging es dann weiter in der Halle und auch wieder Übungen zu den Grundlagentechniken. Den Abschluß am Nachmittag vor dem Abendessen bildete ein kleiner Wettkampf im empfindlich kalten Aussenpool. Jeder musste 3 Bahnen auf Zeit schwimmen und konnte am Ende H.W. herausfordern. Nach dem Abendessen sind wir nochmals in die Halle gegangen und haben endlich gespielt. An diesem Tag war der Alex der Tagessieger.

3.Tag:
An diesem Tag hatten wir alle einen sauberen Muskelkater, sind aber trotzdem um 7 Uhr aufgestanden und haben einen Morgenlauf gemacht. Nach dem Frühstück war Triathlon mit Heiner auf dem Programm. Anschließend natürlich wieder Training in der Halle damit das Mittagessen auch richtig schmeckt. Schwerpunkt war in diesem Fall eine Zuspielerübung und eine Abwehrübung. H.W. und Markus haben nämlich an diesem Morgen eine Spielerspezialisierung vorgenommen. Soll heissen wir wurden aufgeteilt in die grundlegenden Spielposition Zuspiel, Hauptangriff und Mittelblock. Dies alles sollte vorbereitend sein für das anstehende Erlernen unseres neuen Spielsystems. Zuspieler oder auch Regisseur genannt sollen in Zukunft Fabian, Tim, Lucian und Nici sein. Nach dem Mittagessen ist Tizian nach Hause gefahren und Friedrich (der Bruder von Lucian) ist gekommen. Danach hatten wir erst einmal eine Stunde Theorie und dann haben wir das gerade erlernte im Training umgesetzt. Als nächste Aktion spielten wir HiBall. Dieses kleine Turnier hat viel Spaß gemacht, nach einer knappen Stunde hieß der Sieger Lukas. Nach HiBall sind wir noch geklettert am Kletterturm. Und nach dem Abendessen war Disco. An diesem Tag war Fabian Tagessieger.

4.Tag:
In der Früh hatten wir die Wahl zwischen zwei großen Runden joggen, zehn kleinen Runden joggen und zwölf Bahnen schwimmen. Daraufhin hat uns HW nach dem Frühstück seine spirituelle Seite gezeigt, er hat uns durch autosuggestives Training wieder körperlich aufgebaut. Weil schönes Wetter war sind wir zum Beachvolleyballplatz gegangen und haben dort trainiert. Nach dem Mittagessen sind wir zum zweit kältesten See in Deutschland gewandert, dem Frillensee. Auf einem Natur-erlebnispfad konnten wir mehrere Dinge über den Wald und die heimischen Tiere erlernen und ausprobieren. Am Abend belegten wir beim Spiel ohne Grenzen den elften Platz. Dieses Spiel wurde wieder einmal von Heiner organisiert und alle Betreuer der anwesenden Gruppen im Camp haben einzelne Stationen betreut. Unter anderem mussten wir eine Kuh melken, mehrere Puzzle lösen, viele Übungen mit Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kraft meistern. Danach haben wir noch mit der bayerischen Feriengruppe vom Blockhaus gegenüber geredet. An diesem Tag war Laurin Tagessieger.

5.Tag:
An diesem Tag konnten wir bis 8 Uhr schlafen, da wir keinen Morgenlauf hatten. Nach dem Frühstück hatten wir das Aufwärmtraining mit einem Judoka. Dann haben wir eine neue Aufstellung gelernt, in der wir drei Angreifer haben. Diese Spielsystem nennt sich 4:2, zwei feste Zuspieler die immer wieder ihre Position am Netz zwischen 2 und 3 einnehmen. So langsam begriffen einige von uns die Zuordnung und Spezialisierung der vorangegangenen Tage. Insgesamt war das neue System aber eher verwirrend und wir mussten uns sehr konzentrieren. Da wir körperlich nicht besonders gefordert wurden unterbrachen wir den theoretischen Teil des öfteren um einen Kraftzirkel bestehend aus 6 Stationen zu absolvieren. Paarweise mussten wir Übungen für die Bein- und Armmuskulatur machen, sowie Ausdauerübungen. Die gesamten Zirkel wurden notiert und später ausgewertet. Am Nachmittag haben wir noch einmal HiBall gespielt. Als die zwei Stunden HiBall vorbei waren, hatten wir Fußballtraining mit zwei richtigen Fußballtrainern. Nach dem Abendessen haben wir weiter unsere neue Aufstellung geübt und ein drittes Mal den Kraftzirkel durchgestanden. Danach saßen wir noch am Lagerfeuer. An diesem Tag gab es keinen Tagessieger.

6.Tag:
In der Früh sind wir 20 Bahnen geschwommen und haben nach dem Frühstück wieder das neue Aufstellungssystem geübt. Das haben wir den ganzen Tag geübt, immer im Wechsel mit dem Kraftzirkel bis zum Abend. Das Verständnis für die Laufwege und die Absprache untereinander wurden immer besser. Zwischendurch hatten wir eine lange Pause, in der einige von uns Tennis und Fußball gespielt haben. Felix, ein weiterer Betreuer im Camp, hat uns dann ein neues Spiel erklärt: Ultimate Frisbee. Die Wurftechniken mit einer Frisbee gehörten genauso dazu wie eine kleine Regelkunde und ein abschließendes Spiel 6 gegen 6. Nach dem Abendessen hatten wir noch einmal Theorie und danach Entspannungstraining. Die eigentlich für diesen Abend geplante Nachtwanderung fiel leider wegen des schlechten Wetters aus. An diesem Tag waren Simon und Lukas Tagessieger.

7.Tag:
Heute mussten wir alle 2 große Runden joggen. Die besten brauchten 27 Minuten, die schlechtesten 33 Minuten. Obwohl es fürchterlich zu regnen anfing, hielten alle tapfer durch und H.W. und Markus waren sogar ein klein wenig stolz auf uns. Im Camp hatten die Coaches zwei Familien kennengelernt und Annette und Christian begleiteten uns beim Laufen, weil H.W. und Markus Kniebeschwerden hatten. Bis zum Mittagessen hatten wir das letzte Training in der Halle, wo wir endlich mit dem neuen Spielsystem gegeneinander gespielt haben. Hoffentlich haben wir nach den Ferien nicht wieder alles vergessen. Die C- und die B-Jugend soll in der kommenden Saison mit dem neuen System spielen. Nach dem Mittagessen war noch Nachbesprechung des Camps bei der Markus erwähnte, dass wir heute Nacht auch bis um eins wach bleiben könnten, dass wäre ihm egal (Naja es wurde doch 6.30 Uhr am nächsten Tag als der letzte ins Bett ging). Vom Mittag- bis zum Abendessen haben wir noch einmal Tischtennis gespielt. Zum Abschluß gab es wieder eine Disco im Speisesaal. Die Nacht wurde lang aber auch sehr lustig. An diesem Tag war Lucian Tagessieger.

8.Tag:
Wer ausschlafen wollte, durfte ausschlafen. Pflicht war jedoch die Reinigung unserer Blockhütte, das Packen der Taschen und die Übergabe der Hütte an die Campleitung. Nachdem H.W. und Markus alles vorab inspiziert hatten und nicht ganz zufrieden waren, gab es aber später keinerlei Beanstandungen. Zum Glück war ja auch nix kaputt gegangen. Wir sind nach dem Mittagessen abgereist und sind nach einer einstündigen Busfahrt (der Busfahrer hatte was gegen Leute aus der Großstadt) am Bahnhof in Traunstein angekommen und sind von da mit dem Zug zurück nach München gefahren.
Uns allen hat diese Woche sehr gut gefallen und wir würden sie immer wieder gerne wiederholen.

Statistik

Sehr spannend ist immer eine Nachbetrachtung einer ganzen Woche voller neuer Übungen, sportlicher Aktivitäten und gruppendynamischem Verhalten. Deswegen werdet ihr erstaunt sein, wenn ihr die nachfolgenden Zahlen über unsere Campwoche in Inzell lesen werdet.

Insgesamt ward ihr 173 Stunden, oder 10.380 Minuten oder aber 622.800 Sekunden zusammen. Verschwindend gering daran der Anteil unseres fast täglichen Zirkelprogramms, welches lediglich 3.150 Sekunden ausgemacht hat.
Interessant dann schon wie lange ihr euch im Wasser aufgehalten hab, gewollt oder auch nicht gewollt. Mit dem Biathlon und den freiwilligen Frühsportrunden waren es immerhin 5,25 Stunden, 389 Minuten oder aber 23.340 Sekunden. Dabei habt ihr beachtliche 407 Bahnen geschwommen, immerhin 10.175 Meter, gute 10 Kilometer. Viel mehr Zeit raubte hingegen unser Laufprogramm. Ohne die Warmmachrunden in der Halle kommen wir durch unser morgendliches Joggen und den Biathlon auf sage und schreibe 47.460 Sekunden. Das sind in Metern 244.000 und in Kilometer 244. Ihr ward somit 791 Minuten oder 13,2 Stunden unterwegs.

Noch eine Zahl am Rande: beim Highball habt ihr insgesamt 438 mal ins Loch getroffen. Eine Auswertung der Highballturniere, sowie das Endergebnis unseres Tri-Athlon findet ihr genauso in den Dokumentationen wieder wie eure erbrachten Leistungen im Zirkel. Ansporn hoffentlich, sich in einigen Übungen und Leistungen noch zu verbessern.

Die Aufzeichnungen von Simon Frey für das Camptagebuch haben wir noch mit ein paar Daten und Fakten ergänzt, so daß ihr im Nachhinein noch schauen könnt was ihr in der gesamten Zeit geleistet habt.

Uns hat die Woche auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf weitere Campwochen mit Euch im nächsten Jahr.

Euer H.W. und Markus

Kontaktdetails

  • Abteilungsleiter: Stefan Hartel
  • Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Telefon: 089 / 63 49 60 79

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