TSV Waldtrudering - Ihr Sportverein im Münchner Osten

Allgemeines:

Taekwondo ist eine vielschichtige Kampfsportart, eine waffenlose Kunst der Selbstverteidigung, die auf 5 vollkommen unterschiedlichen Disziplinen aufbaut.

Der Begriff selbst beschreibt sehr schön, was im Taekwondo wichtig ist:

"Tae" steht für Fußtechniken, "Kwon" für Fausttechniken, "Do" für den Weg.

Man lernt also verschiedene Fußtechniken (Stellungen, Bewegungen, Kicks, Sprünge) und unterschiedliche Handtechniken zur Abwehr (Blöcke) und zum Gegenangriff (Schläge, Stöße).

Der Weg umfasst sowohl die persönliche Entwicklung vom Weiß- zum Schwarzgurt, vom Schüler zum Meister, wie auch das Erlernen und die Umsetzung von Werten wie Fairness, Respekt, Geduld, Disziplin, Mut, Freundschaft und Verantwortung.

 

Die 5 Säulen des Taekwondo

 
1. Traditionell

Das Traditionelle Taekwondo setzt sich aus den Grundtechniken (Stellungen, Schläge, Blocktechniken,...) zusammen. Diese werden entweder bahnenweise, in einem Kampf gegen einen imaginären Gegner (Poomsae) oder mit dem Partner ohne Kontakt (Ilbo-Taeryon) geübt.

2. Wettkampf

Im Wettkampf (Taeryon) behauptet sich der Taekwondoin gegen seinen Partner. Hierbei ziehen sich beide Sportler Schutzausrüstung (Weste, Schienbein-, Unterarm-, Hand-, Tief- und Kopfschützer) an. In dieser Disziplin des Vollkontaktes gilt es, nach festen Regeln zu kämpfen die beide Sportler vor schwereren Verletzungen schützen sollen. So ist es z.B verboten Faustschläge gegen den Kopf oder Schläge bzw. Fußtritte in den Unterleib oder tiefer auszuführen. Ziel ist es in der regulären Zeit die meisten Punkte zu erzielen um als Sieger die Wettkampffläche zu verlassen. Punkte werden vergeben für Treffer mit dem Fuß oder der Faust auf die Weste, ebenso werden Treffer mit dem Fuß zum Kopf gewertet.

3. Selbstverteidigung

Durch das Erlernen von bestimmten Block- und Abwehrtechniken übt man sich durch eine verhältnismäßige, effektive Verteidigung gegen bewaffnete und unbewaffnete Angriffe zur Wehr zu setzen (Hosinsul). Das Abwehren und Festlegen des Gegners zählen ebenso zu den Zielen des Taekwondos wie das Erlangen eines sicheren und selbstbewussten Auftretens.

4. Bruchtest

Beim Bruchtest (Kyok-pa) geht es darum, die erlernten Techniken in Perfektion anzuwenden. Mit möglichst geringem Kraftaufwand werden dabei Bretter mit 1cm bis 3cm Dicke (alters- und technikabhängig) zerschlagen.

5. Do

Do hat die sinnbildliche Bedeutung der geistigen Entwicklung. Der Taekwondoin wird in seinem Charakter geschult. Dazu gehören: Konzentration auf das Wichtige, Selbstkontrolle, Selbstvertrauen, Selbstbewußtsein, Mut, Rücksichtnahme, Disziplin und Selbsteinschätzung

Kontaktdetails

  • Abteilungsleiter: Peter Pansegrau
  • Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Telefon: 089 / 601 89 41

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